Herbst-Winter-Mäntel 2026-2027: Trendmodelle und wie du sie auswählst

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Der Mantel für Herbst-Winter 2026-2027 ist lang, aus Wolle und mit weich fallender Schulter. Rund um diese Linie kehren drei Elemente zurück, die einige Saisons lang verschwunden waren: der großzügige Zweireiher, der Taillengürtel und die Kapuze. Für Herren ist die Wahl einfacher und dreht sich fast ausschließlich um eine Frage - Einreiher oder Zweireiher. Im Folgenden findet ihr die fünf wirklich wichtigen Modelle, woran ihr sie im Geschäft erkennt und welches für wen geeignet ist.

Wir erzählen euch nichts über die Laufstege: Wir stellen euch die Mäntel vor, die für diese Saison in die Boutique gekommen sind, denn dort zeigt sich, was die Marken wirklich für tragbar halten. Den vollständigen Überblick über alle Oberbekleidungsstücke — Daunenjacken, Shearling und Bomberjacken — gibt es in unserem Guide zur Oberbekleidung für Herbst-Winter; diese Seite ist ausschließlich dem Mantel gewidmet.

1. Der lange Wollmantel mit weich fallender Schulter

Das ist das Modell der Saison, erkennbar an zwei Details. Die Länge reicht unter das Knie, und die Schulter ist nicht konstruiert: Sie fällt weich, statt kantig abzuschließen. Das hat neben dem ästhetischen auch einen praktischen Grund, den wir an der Verkaufstheke oft nennen: Ein langer Mantel bedeckt auch das Kleid und ist damit abends die Lösung, ohne dass du dich umziehen musst.

Bei der Länge arbeiten Marella und Pinko am besten. Der Marella Andina besteht aus Doubleface-Wolle, also aus zwei miteinander verwebten Stofflagen: Er hält warm, ohne schweres Futter, und fällt gerade. Der Pinko Verici ist ein langer Mantel aus Wolle und Kaschmir. Der Marella MLLPAVIDO besteht aus Schurwolle und Kaschmir und ist unsere Empfehlung für alle, die einen einzigen Mantel möchten, der zehn Jahre hält.

Ein Hinweis zum Stoff, denn das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird: „Kaschmir“ auf dem Etikett eines Mantels bedeutet fast immer eine Mischung aus Wolle und Kaschmir, nicht reines Kaschmir. Den Unterschied spürt man beim Anfassen und sieht man am Preis. Die genaue Zusammensetzung steht auf der Produktseite jedes Kleidungsstücks - und nur dort lohnt es sich, sie nachzulesen.

2. Der Zweireiher ist zurück - und diesmal weit geschnitten

Der Zweireiher dieses Jahres ist nicht mehr der enge, militärische Stil der vergangenen Jahre. Er ist weiter, mit größerem Revers und großzügigeren Schultern, und wird offen ebenso wie geschlossen getragen. Er lässt selbst Jeans und einen Pullover elegant wirken.

Für Damen ist der Tartina von MM Max Mara die Referenz, ein Zweireiher aus Wolltuch: der klassische Mantel schlechthin, der nie aus der Mode kommt, weil er ihr nicht hinterherläuft. Marella interpretiert ihn in einer kürzeren Version, mit dem blouson doppiopetto aus Wollmischgewebe und einem Bouclé-Wollmantel mit Revers, dessen Struktur schon von Weitem sichtbar ist.

Für Herren ist der Zweireiher die Wahl für alle, die auffallen möchten, ohne zu übertreiben. Der Bharnaba hat ein steigendes Revers, also die nach oben zulaufende Spitze - das eleganteste Schneiderdetail, das ein Mantel haben kann; der GI Capri hat aufgesetzte Taschen, die ihn entspannter machen und auch tagsüber tragbar.

3. Der Taillengürtel

Der Gürtel ist zurück, weil er das Problem des weiten Mantels löst: Wer keine Lust auf ein gerades Volumen von der Schulter bis zum Saum hat, schnürt ihn und erhält sofort eine klare Linie. Außerdem macht dieses Detail auch einen markanten Mantel für kleinere Frauen tragbar.

Hier ist das Angebot groß. Der Citiso von Pinko ist aus doppeltem Wolltuch mit Gürtel; Marella hat den Pulcino aus Wolltuch, den Polka aus Wollmischgewebe in Double-Qualität und den Eolico, der ganz um die Taille herum gearbeitet ist. Emporio Armani präsentiert einen Mantel mit Revers und Gürtel aus Alpakamischung: Alpaka ist bei gleicher Wärme leichter als Wolle und hat längere Fasern, die dem Kleidungsstück einen weichen, fast nuancierten Look verleihen.

4. Die Kapuze am Mantel

Der praktischste und am wenigsten erzählte Trend der Saison. Ein Wolltuchmantel mit Kapuze ist die Antwort für alle, die sich im November nicht zwischen der Eleganz eines Mantels und dem Komfort einer Daunenjacke entscheiden möchten: Die Wolle bleibt, die Kapuze schützt bei Regen.

Marella setzt beim Landa auf Wolltuch, erhältlich mit oder ohne Gürtel. Blubianco hat einen Mantel aus Fischgratwolle mit Kapuze in bequemeren Größen. Das sind die beiden Modelle, die wir allen empfehlen, die in der Stadt leben und zu Fuß unterwegs sind.

5. Der Abendmantel: Karos, Jacquard und Pelz

Neben dem Mantel für jeden Tag kehrt auch der Mantel für den Abend zurück, der die Funktion eines Kleides übernimmt. Hier setzt Twinset besonders starke Akzente: mit einem Mantel aus kariertem Tuch mit Pailletten, einem aus Jacquard-Wollmischung und den Poncho-Mänteln mit Pelzbesatz, die man über einem langen Kleid trägt und deren Vorteil die Einheitsgröße ist.

Wer Volumen ohne Wolle möchte, wählt den Mantel aus Kunstfell mit Kragen: warm, leicht und ohne Tierfell.

Der Herrenmantel: Einreiher oder Zweireiher

Für Herren zählen Trends weniger als die Schnittführung, und die Wahl läuft fast immer auf zwei Modelle hinaus. Der Einreiher ist der Mantel, der zu allem passt: über dem Büroanzug, über einem Rollkragenpullover, am Wochenende über einem Sweatshirt. Das Modell von Alessandro Dell'Acqua, klar und ohne Details, die es datieren, empfehlen wir allen, die nur einen Mantel kaufen. Der Zweireiher ist formeller und markanter und steht Männern mit breiten Schultern besser.

Zwei Kleidungsstücke, die keine Mäntel sind, aber ständig als Alternative angefragt werden: die Peuterey-Jacke aus kariertem Tuch mit herausnehmbarem Brustlatz, die die Saison um einen Monat verlängert, und die Lederjacke Murdo mit Shearling-Kragen. Die gesamte Herrenauswahl findest du bei den Herrenmänteln.

So wählst du aus (der Tipp der Boutique)

Die Regel, mit der man am wenigsten falsch macht: Einen Mantel wählt man mit Blick auf den Tag, an dem man ihn am häufigsten tragen wird, nicht auf den kältesten Tag des Jahres. Einen guten Wollmantel trägt man von Oktober bis März; für die zwei Wochen mit echtem Frost gibt es die Daunenjacke.

Drei Dinge solltest du im Geschäft oder direkt nach Erhalt des Pakets prüfen: Die Schulter sollte deiner folgen und nicht mehr als einen Fingerbreit darüber hinausgehen; mit einer Jacke darunter sollten sich die Arme heben lassen, ohne dass es am Rücken spannt; die Länge sollte zu den Schuhen passen, die du tatsächlich tragen wirst, nicht zu denen, die du an diesem Tag gerade trägst.

Für die Größe und zum Lesen des Etiketts haben wir einen eigenen Leitfaden geschrieben, der ins Detail geht: Wie wählt man einen Damenmantel aus? Wenn du hingegen beim Modell unsicher bist, hilft dir Mantel, Daunenjacke oder Blouson bei der Entscheidung.

Wo du in unserer Auswahl suchen solltest

Alle Damenmäntel findest du unter Damenmäntel, alle Herrenmäntel unter Herrenmäntel. Wenn du bereits eine Marke im Sinn hast, bietet Marella die größte Auswahl dieser Saison, MM Max Mara den klassischen Zweireiher und Twinset Abendmäntel. Wir sind autorisierte Händler aller Marken, die du hier findest: Was du auf der Seite siehst, haben wir auch im Geschäft in Roccapiemonte.

Häufig gestellte Fragen

Welche Mäntel sind im Winter 2026-2027 modern?

Der lange Wollmantel mit weicher Schulterpartie ist das Modell der Saison. Daneben feiern der weite Zweireiher, der Taillengürtel und die Kapuze am Tuchmantel ihr Comeback; für den Abend gibt es Karos, Jacquard und Pelzbesätze.

Welche Mantellänge ist in diesem Jahr modern?

Lang, unterhalb des Knies. Das ist die praktischste Länge, weil sie auch das Kleid bedeckt. Wer kurze Modelle bevorzugt, findet jedoch eine große Auswahl an Blousons und Zweireihern bis zur Mitte des Oberschenkels.

Ist ein Zweireiher oder ein Einreiher besser?

Der Einreiher passt zu allem und ist die beste Wahl, wenn man nur einen Mantel kauft. Der Zweireiher wirkt formeller und fällt stärker auf. Er steht besonders gut bei breiten Schultern oder wenn du ein markantes Kleidungsstück möchtest.

Ist der Mantel mit Gürtel noch modern?

Ja, er ist gerade in diesem Jahr zurückgekehrt. Der Gürtel macht auch einen weiten Mantel tragbar, weil er die Taille betont, statt eine gerade Silhouette von der Schulter bis zum Saum zu schaffen.

Was bedeutet „Kaschmir“ auf dem Etikett eines Mantels?

Fast immer eine Mischung aus Wolle und Kaschmir, kein reines Kaschmir. Der Anteil steht in der Zusammensetzung: Daran erkennt man, wie viel Kaschmir tatsächlich enthalten ist.

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