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Damenschuhe · Combat-Boots
Den Combat-Boot kauft man nicht für eine Saison, sondern für Jahre. Er ist der einzige Schuh dieser Auswahl, der durch das Tragen besser statt abgenutzt wird: Das Leder bekommt Spuren, wird weicher und passt sich der Fußform an, und nach dem ersten Monat sieht er nicht mehr so aus wie im Geschäft.
Die Einlaufzeit, von der vorher niemand erzählt
Ein neuer Combat-Boot ist steif, und die ersten zwei Wochen merkt man das. Das Leder am Schaftrand und der hintere Rand sind die Stellen, die arbeiten: Das ist normal und der Grund, warum du sie zunächst zwei oder drei Stunden täglich mit einer dicken Socke tragen solltest, bevor du einen ganzen Tag damit verbringst.
Wer diesen Schritt überspringt, kommt zu dem Schluss, dass der Combat-Boot unbequem ist. Wer ihn durchzieht, hat nach einem Monat den bequemsten Schuh im Schrank. Die dicke Socke ist kein nebensächliches Detail: Sie füllt den Spielraum, während das Leder nachgibt, und verhindert, dass der feste Teil immer an derselben Stelle drückt.
1460, Jadon, Sinclair: Was ändert sich wirklich?
Der 1460 ist das originale Modell mit acht Ösen: AirWair-Sohle mit gelber Naht, niedrige Silhouette, der Combat-Boot, der zu allem passt. In der Pascal-Version ist das Leder von Anfang an weicher - der Kompromiss für alle, die keine lange Einlaufzeit möchten. Der 1460 Bex hat eine höhere Sohle und eine quadratisch zulaufende Zehenkappe.
Jadon und Sinclair sind die Platform-Versionen, und hier ist der Unterschied praktisch: Der Jadon hat acht Ösen auf einer erhöhten Sohle sowie einen Reißverschluss, durch den du ihn anziehen kannst, ohne die Schnürsenkel zu öffnen; beim Sinclair sitzt dieser Reißverschluss vorn und ist abnehmbar. Die zusätzliche Sohlenhöhe ist sichtbar und verändert die Proportionen von allem, was du dazu trägst.
Der 1B99 reicht dagegen höher - mit vierzehn Ösen und einem innenliegenden Reißverschluss: ein Combat-Boot, der bis zur Wade reicht und auch zu den hohen Stiefeln zählt. Der Zebzag kommt ganz ohne Schnürsenkel aus.
Die richtige Größe. Dr. Martens wählt man in der gewohnten Größe; wer zwischen zwei Größen liegt, nimmt die nächstgelegene ganze Größe kleiner: Das Leder gibt in den ersten Wochen in der Breite nach, nicht in der Länge. Die Details zu jedem Modell findest du im Dr.-Martens-Größenratgeber.
Nicht nur Dr. Martens
Copenhagen Studios bringt dieselbe Idee aus der skandinavischen Perspektive: weiches Veloursleder, Profilsohle, klarere Linien und weniger Hardware. Pinko interpretiert den Combat-Boot modisch - der EVA 05 aus schwarzem Kalbsleder und die Platform-Modelle mit Logo-Schriftzug - mit weniger Gewicht und einer schmaleren Passform, näher an einem Stiefeletten als an einem schweren Schnürstiefel.
So trägt man sie
Der Ankle-Boot trägt auch voluminöse Silhouetten: Er ist der richtige Schuh zu einer weiten Hose, zu einer umgeschlagenen geraden Jeans und zu einem leichten Kleid, wenn ein Kontrast gefragt ist. Die Profilsohle bietet auf nassem Untergrund sicheren Halt, aber Achtung: Die meisten dieser Modelle sind nicht wasserdicht; das Leder ist wasserabweisend, die Nähte jedoch nicht versiegelt.
Die anderen Stiefeletten - Chelsea-Boots, Ankle-Boots und Lammfellmodelle - findest du unter Damen-Stiefeletten. Das gesamte Sortiment findest du unter Damenstiefel, die gesamte Maison unter Dr. Martens Damen.
Häufig gestellte Fragen
Tun Dr. Martens Ankle-Boots in den ersten Tagen weh?
In den ersten Tagen ist das Leder steif und spürbar, vor allem am Spann und am hinteren Rand. Man trägt sie etwa zehn Tage lang zwei bis drei Stunden pro Tag mit einer dicken Socke: Die Socke füllt den Raum aus, während das Leder nachgibt. Nach dem Eintragen passt sich der Schuh an die Fußform an und kehrt nicht mehr in seinen ursprünglichen Zustand zurück.
Welche Größe wählt man bei Dr. Martens Ankle-Boots?
Die gewohnte Schuhgröße. Wer eine halbe Größe trägt, wählt die nächstgelegene ganze Größe, denn das Leder gibt in der Breite nach, nicht aber in der Länge: Eine halbe Größe größer lässt den Fuß nach vorn rutschen, und das Eintragen wird dadurch eher schwieriger als leichter.
Was ist der Unterschied zwischen Dr. Martens 1460, Jadon und Sinclair?
Der 1460 ist das Original mit acht Ösen, klassischer AirWair-Sohle und gelber Naht. Der Jadon hat ebenfalls acht Ösen, sitzt aber auf einer Plateausohle und verfügt über einen Reißverschluss, damit er sich anziehen lässt, ohne die Schnürsenkel zu öffnen. Auch der Sinclair hat eine Plateausohle und einen abnehmbaren Frontreißverschluss. Der Unterschied, den man beim Gehen spürt, ist die Sohle: Der 1460 ist der niedrigste der drei.
Sind Ankle-Boots wasserdicht?
Fast nie - und das ist das häufigste Missverständnis. Das Leder ist wasserabweisend und die Profilsohle bietet auf nassem Untergrund guten Halt, aber die Nähte sind nicht versiegelt: Bei starkem Regen dringt Wasser ein. Für die deklarierte Wasserdichtigkeit braucht man Modelle mit Membran, etwa die Timberland Premium 6-Inch.
Trägt man Damen-Ankle-Boots auch zum Rock?
Ja, und es ist eine der Kombinationen, die gerade durch den Kontrast zwischen dem Gewicht des Schuhs und der Leichtigkeit des Kleidungsstücks besonders gut funktioniert. Zum kurzen Rock oder Blumenkleid ist der flache, an den 1460 angelehnte Ankle Boot am ausgewogensten; die Platform-Version streckt die Silhouette und verlangt nach einem etwas längeren Rock, damit das Bein nicht kürzer wirkt.